„Das werden keine Luther-Festspiele“: Domradio-Interview mit Margot Käßmann

Ein spannendes Interview zum Reformationsjubiläum hat das (katholische) Domradio mit Margot Käßmann geführt. Dabei geht um die ambivalente Figur Martin Luthers, das unterschiedliche Abendmahlverständnis, die Einheitskirche und Twitter. 

Margot Käßmann ist (so ihr offizieller Titel) „Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands für das Reformationsjubiläum 2017“. In dieser Funktion  stellt sich sich den kritischen Fragen von Johannes Schroer. Herausgekommen ist ein gelungenes Gespräch über viele aktuelle Probleme und Herausforderungen der Ökumene und dem Annäherungsprozess beider Kirchen.

Käßmann spricht über die besondere Roller Martin Luthers und wehrt sich gegen den Vorwurf, die evangelische Kirche würde eine „Luther-Party“ veranstalten.

Auch wünscht sich die ehemalige Ratsvorsitzende Veränderungen in ihrer Kirche – vor allem, was die Gottesdienste angeht. „Wir benötigen auf jeden Fall eine Reform unserer Gottesdienste“, sagt Käßmann und ergänzt: „Ich wünsche mir, dass wir in unserem Christ-Sein ein bisschen fröhlicher sind.“ Gottesdienste müssten eine Stärkung für den Alltag sein und den Wunsch wecken, möglichst bald wieder diese Quelle aufzusuchen.

Das Interview können Sie hier lesen.

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