Jesuitenkirche St. Franz Xaver in Luzern (Schweiz)

Die Jesuitenkirche St. Franz Xaver in Luzern gilt als einer der bedeutendsten barocken Bauwerke der Schweiz. Errichtet wurde sie von 1666 bis 1677 und war damals das erste große Barockhaus in der Schweiz.

Im Inneren fällt eine gewisse Ähnlichkeit zur St. Michaelskirche in der Münchener Fußgängerzone auf, ebenfalls eine Barockkirche, etwa 70 Jahre vorher erbaut und ebenfalls ein Gebäude, in dem die Jesuiten zu Hause sind. Jedoch ist St. Franz Xaver kleiner als St. Michael. Dafür ist das Innere von St. Franz Xaver noch reichhaltiger verziert.

Die Kirche ist benannt nach einem der ersten Missionare der Jesuiten und einem der Mitgründer des Ordens, Franz Xaver. Vom Rat der Stadt Luzern wurde Franz Xaver 1654 zum Schutzpatron Luzerns ernannt.

Die Jesuitenkirche St. Franz Xaver direkt am Fluss Reuss, daneben das ehemalige Jesuitengymnasium.
Das Innere der Kirche St. Franz Xaver, sehr hell gestaltet mit großer Lichtfülle und endend mit dem mächtigen Altar. Oben sieht man ansatzweise das Deckenbild …
… mit dem Kirchenpatron Franz Xaver (links unten mit der Bischofsmütze) und der Kirche von außen
Der Altar: Nicht der Holzschnitzer schuf die Altäre nach mittelalterlicher Tradition, sondern der Stukkateur, der auch den Kirchenraum gestaltete.
Die rückwärtige Sicht zum Eingang und zur Orgel.

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