St. Marien Grasdorf (Niedersachsen)

Die Kirche St. Marien Grasdorf gehört zur Pfarrgemeinde St. Hubertus Wohldenberg. Laut Kirchenführer wurde sie 1330 als Sühnekapelle von Bischof Otto II. aus dem Haus Wohldenberg gestiftet. Nach der Reformation wurde St. Marien im Jahr 1701 zur katholischen Pfarrkirche in Grasdorf erhoben. Der Glockenturm stammt aus dem Jahr 1936. Spannende Informationen zur wechselhaften Geschichte von St. Marien finden Sie auf der Website der Gemeinde. Einen Blick wert ist auch das Pfarrhaus, das aus dem Jahr 1789 stammt.

Die Kirche ist eine Autobahnkirche, wenige Meter von der A7 (Abfahrt Derneburg/Salzgitter) entfernt. Ein paar Meter entfernt ist auch eine evangelische Kirche, die Nikolaikirche (die bei meinem Besuch am frühen Abend jedoch geschlossen war).

Ein Höhepunkt der kleinen und freundlichen Kirche St. Marien Grasdorf sind ihre Fenster. Sie stammen aus dem Jahr 2001 und wurden vom Düsseldorfer Künstler Thomas Jessen gestaltet. Acht der zehn von Jessen entworfenen Fenster zeigen Szenen aus dem Leben von Maria, der die ganze Kirche geweiht ist. So zeigen die wirklich beeindruckenden Kunstwerke etwa die Verkündigung Mariens, die Geburt Jesu oder die Hochzeit zu Kana. Vier dieser Fenster finden Sie unten in der Galerie.

 

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